Gog

Gog, Gregor / Hans Tombrock.  Kleines Vagabunden-Konvolut: 1. 2 Hefte Der Kunde. Zeit- und Streitschrift der Vagabunden. Heft 1/2 und 5/6 1929. Hrsg. Von der Bruderschaft der Vagabunden. Schriftleitung Gregor Gog. 2. Paul Gauguin. Noa Noa. Verlag Cassirer , Berlin. Mit Besitzerstempel von Gregor Gog. 3. Toller, Das Schwalbenbuch. Kiepenheuer 1924. Mit Besitzerstempel von Gregor Gog und handschriftliche Namenseinträge  von Gregor und Anni Gog. 4. Mappe von Hans Tombrock: Vagabunden. 15 Zeichnungen von Hans Tombrock. Verlag der Vagabunden, Sonnenberg, Stuttgart.Degerloch 1928.     550,-Gregor Gog hatte vom 21. – 23. Mai 1929 als „König der Vagabunden“ das erste internationale Vagabundentreffen in Stuttgart auf die Beine gestellt. Gog berichtet darüber in Heft 1 / 2 des  Kunden. (*Beide Hefte sind leicht gebräunt). Hans Tombrock war quasi der zeichnerische Begleiter der Vagabundenszene, dessen Vagabunden-Mappe zu seinen ersten größeren Arbeiten zählte. (*Die Mappe wurde fachmännisch restauriert). Anni Gog zählte zu den berühmtesten Kinderbuch-Autorinnen der Weimarer Republik und war u. a.  die Begründerin der Kinderbuch-Reihe „Sonne und Regen im Kinderland

Anni Geiger-Gog war die 2. Ehefrau des Vagabundenkönigs Gregor Gog und eine wichtige sozialistische Kinderbuch-Autorin und -Herausgeberin besonders für den Stuttgarter Gundert-Verlag.  Als Gregor Gog Deutschland schon 1933 verlassen musste, blieb diese Mutige Frau in Stuttgart und kümmerte sich um das Kind Gregors, das aus dessen erster Ehe mit einerJüdin stammte und als Halbjüdin besonders gefährdet war.  Grogor Gog emigrierte in die Sowjetunion, wo er noch vor Ende des Krieges starb.